Herren 60 I

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Wir sind die Herren 60-1, das sind von links nach rechts Klaus Friedemann, Heinz Nachtigall, Gunter Wolf, Mirko Perleberg (als Sponsor der einheitlichen Spielkleidung), Uve Beeck, Achim Gahlisch, Michael Fleischfresser und Peter Kuschke zu sehen. Weiterhin gehörten Hanso John und Karl Heinz Bogus zur Mannschaft. Es handelt sich um die Aufstiegsmannschaft aus 2014. Aufstieg bedeutet in diesem Fall, dass wir im letzten Jahr als Berliner Vizemeister (das Endspiel um die Berliner Meisterschaft gegen Frohnau ging mit 4:5 verloren) gegen den allerdings ersatzgeschwächten selbigen Gegner mit 7:2 gewonnen haben und von der Meisterschaftsklasse in die Ostliga aufgestiegen sind. Somit hatten wir unser erklärtes Saisonziel erreicht, wohl wissend, dass es in dieser Spielklasse nicht so einfach werden würde. Immerhin setzt sich die Ostliga aus Mannschaften der Tennisverbände Berlin/Brandenburg, Sachsen, Sachsen Anhalt, Thüringen und Mecklenburg/Vorpommern zusammen. Leider mußten zu Saisonbeginn gleich mehrere Hiobsbotschaften verkraftet werden, Micky zog es wieder zu seinen Wurzeln (Berliner Bären) zurück, Uve war durch eine Meniskusverletzung gehandicapt und fiel mehrere Spiele aus und letztendlich leider die krankheitsbedingte Absage von unserem sicheren Punktebringer Klaus. Diese drei Ausfälle waren unmöglich zu kompensieren, zumal noch die „temporären“ Wehwehchen einiger unserer in die Jahre gekommenen Spieler dazukamen, die fast alle die Doppelbelastung bei den 65-igern zu bewältigen hatten. Und was soll ich sagen, auch da wird kein schlechtes Tennis gespielt!!

Nun aber zu unserer Saison, unter den beschriebenen Voraussetzungen konnte es nur gegen den Abstieg gehen. Erschwerend empfanden wir unsere Spielansetzung, wir durften nach Greifswald (MV), Waldheim (S) und Apolda (Th) fahren, was mit einer 2- bzw. 3-stündigen Anfahrt verbunden war. Im Einzelnen konnten wir 4 von 7 Spielen siegreich gestalten, wobei unser Lieblingsergebnis 5:4 war, was den sicheren 4.Tabellenplatz bedeutete. Das gute Abschneiden war unserer Doppelqualität (und natürlich der geschickten Aufstellungstaktik des Mannschaftsführers) geschuldet. Als Beispiel dafür sind die Spiele in Apolda und Waldheim zu nennen, wo aus einem 2:4 Rückstand nach den Einzeln ein 5:4 Endergebnis bzw. aus einem 3:3 ein 6:3 gemacht wurde. Es hatte sich eine alte Tennisweisheit bestätigt, dass die Spiele in den Doppeln „gewonnen“ werden. Das waren im Übrigen lustige Rückfahrten . . .

Letztendlich waren bis auf die Überflieger aus Greifswald, die inzwischen ebenso überlegen in die Regionalliga aufgestiegen sind, alle Gegner machbar, was die Ausgeglichenheit der Spielklasse dokumentiert.

Zu der erfolgreichen Mannschaft gehörten neben den bereits oben genannten Heinz Nachtigall, Achim Gahlisch, Gunter Wolf, Peter Kuschke, Uve Beeck, Hanso John auch noch Karl Smets, Reinhard Kellner und Karl Heinz Bogus, wobei Reinhard zu allem Überfluss auch noch verletzungsbedingt ausfiel. Nicht zu vergessen unser Mannschaftsbetreuer Horst „Puckel“ Puckelwald, der uns überallhin begleitet hat.

Beim Studium unserer Mannschaftsaufstellung wird dem aufmerksamen Leser die Sinnhaftigkeit der von uns forcierten Idee der Spielgemeinschaft  aus Füchse und Tennis Union Grün Weiß auffallen . . .

Schlußendlich gilt unser Dank dem außergewöhnlichen Zuschauerinteresse und der damit verbundenen Unterstützung – insbesondere bei unseren Heimspielen- der Mitglieder aus beiden Vereinen. Das war, vergleichbar mit anderen Vereinen, sehr motivierend und trug bestimmt auch zu dieser erfolgreichen Saison bei.

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